Das vielfältige UNESCO-Welterbe Spaniens
Vom Titel UNESCO-Welterbe geht eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Er verspricht Einzigartiges und Außergewöhnliches. Schließlich will die UNESCO mit diesem Titel die bedeutendsten Zeugnisse erhalten, die Mutter Natur und die unterschiedlichsten Kulturen dieser Welt je geschaffen haben. So strömen auch in Spanien nicht nur Kulturinteressierte zu den UNESCO-Welterbestätten, von denen Spanien so viele hat, dass es an zweiter Stelle der Länder mit den meisten Welterbestätten steht.
Das Land auf der Iberischen Halbinsel hält für seine Gäste in dieser Hinsicht einen vielfältigen Schatz bereit. Neben altehrwürdigen Architekturdenkmälern und historischen Altstädten gesellen sich herrliche Gartenanlagen und sogar prähistorische Höhlenmalereien wie die Cuevas de Altamira zu den insgesamt 41 spanischen Denkmälern, die auf der UNESCO-Welterbe-Liste verzeichnet sind.
Unvergessliche Impressionen versprechen beispielsweise die Kathedrale von Santiago de Compostela, das historische Zentrum von Salamanca, der königliche Lustgarten Generalife in Granada nahe der spanischen Costa del Sol und das Kloster von Guadalupe im gotischen Mudéjar-Stil. Ein wahres Gesamtkunstwerk stellt Cordoba in der Region Andalusien dar. Die über tausend Jahre alte Stadt vereint Einflüsse unterschiedlichster Kulturen, wie es die Moschee-Kathedrale Mezquita de Córdoba, das Wahrzeichen der Stadt, am eindrucksvollsten verdeutlicht.
Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, kurz UNESCO, hat sich seit 1975 dem Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit verschrieben. Bis heute zeichnete sie insgesamt 890 Denkmäler, die sich auf 148 Länder verteilen, mit dem Titel Weltkulturerbe bzw. Weltnaturerbe aus. Die Liste führt übrigens Italien mit 46 Denkmälern an und schon auf Platz drei steht Deutschland mit 33 Denkmälern.
