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Bali

Die Insel Bali, welche auch den Beinamen Insel der Götter und Dämonen trägt, ist eine seit dem Jahre 1949 zu Indonesien gehörende Insel. Sie ist die berühmteste Insel von Indonesien und die westlichste der Kleinen Sundainseln. Die kleine Insel besticht mit einer Vielseitigkeit, die sich manche größere Insel wünschen würde. Sie ist geprägt durch Vulkanberge, ausgedehnte Reisterrassen, dichte Regenwälder, kristallklare Seen, rauschende Flüsse und herrlich traumhafte Sandstrände an den Küsten, die zum Baden und Entspannen einladen.
Die Insel der Götter und Dämonen wird stark vom Hinduismus geprägt, in welchem ein noch typisches Kastensystem und tausende kunstvoll verzierte Tempel existieren. Die zahlreichen religiösen Zeremonien und Feste, die das ganze Jahr über stattfinden, verleihen Bali eine unvergleichliche spirituelle Atmosphäre und machen jeden Aufenthalt zu einem kulturellen Erlebnis. Die beliebtesten Badeziele von Bali befinden sich im touristisch sehr gut erschlossenen Süden, in welchem auch der internationale Anflughafen Ngurah Rai bei Denpasar ansässig ist. Einer der größten Ferienorte ist in erster Linie Denpasar, dessen früherer Name Badung gewesen ist. Die geschäftige und lebendige Hauptstadt ist vor allem aufgrund des Flughafens der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Insel und besticht neben den beeindruckend schönen Stränden auch mit einer Vielzahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Bali Museum, der aus weißen Korallen erbauten Tempelanlage Pura Jagatnatha, dem beeindruckenden Pura Maospahit und dem großen Marktgebäude Pasar Badung, wo sich täglich reges Markttreiben abspielt.
Gäste, welche in erster Linie mehr Ruhe und Erholung suchen, wird empfohlen auf einen der anderen Ferienorte im Süden von Bali auszuweichen, von denen einige sich ihren ursprünglichen Charakter eines kleinen Fischerdorfes bewahren konnten. Zu diesen besagten Ferienorten zählen insbesondere die touristische Hochburg Kuta, die sich in erster Linie bei Surfern großer Beliebtheit erfreut und mit einem lebendigen Nachtleben punktet, Legian, der aufstrebende Badeort Jimbaran am Beginn der Halbinsel mit seinen bekannten Strandrestaurants und dem sonnenverwöhnten Sandstrand, sowie der luxuriöse und künstlich angelegte Ferienort Nusa Dua mit seinen traumhaften, schneeweißen Stränden und exklusiven Resorts. Auch der nahegelegene Strand von Sanur, mit seinem ruhigen Flachwasser und der entspannten Atmosphäre, ist ein beliebtes Ziel für Familien und Ruhesuchende.
Wie bereits erwähnt ist Bali allerdings nicht nur ein hervorragendes Ziel für einen entspannten Strandurlaub, sondern bietet mit seinen unzähligen kulturellen und landschaftlichen Vorzügen auch ungeahnte Möglichkeiten für einen Erkundungs- und Entdeckungsurlaub inmitten einer atemberaubenden Umgebung. Eines der am meisten besuchten Ziele der Insel ist unumstritten der Tempel Tanah Lot, welcher eines der Wahrzeichen Balis darstellt und auf einer dramatisch ins Meer hinausragenden Felsinsel gelegen den Meergottheiten und Dämonen gewidmet ist. Die spektakulären Sonnenuntergänge, die man dort erleben kann, sind legendär und ein Highlight jeder Bali-Reise.
Für ein besseres Verständnis unterteilen wir die kleine Insel noch einmal in die Regionen von Zentral-Bali, das Hochland, West-Bali, Nord-Bali, Nordost-Bali sowie Ost- und Südost-Bali. Gehen Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise und tauchen Sie ein in eine Kultur, die auch heutzutage lebendiger nicht sein könnte. In Zentral-Bali erwarten Sie mit Ubud, dem kulturellen und künstlerischen Zentrum der Insel, zahlreiche Highlights wie die berühmten Reisterrassen von Tegallalang, die geheimnisvolle Elefantengrotte Goa Gajah, die in den Fels gehauenen Königsgräber Gunung Kawi, der heilige Affenwald mit seinen zahmen Makaken, der kunstvoll gestaltete Tempel Pura Taman Saraswati und mit dem Mengwi, die zweitgrößte und prächtigste Tempelanlage auf Bali, die mit ihren kunstvoll geschnitzten Torbögen beeindruckt.
Der Westen der Insel ist bis heute weitestgehend ursprünglich geblieben und birgt inmitten des riesigen Bali-Barat-Nationalparks, welcher den größten Teil von Westbali einnimmt, unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten, die auf dieser ruhigen Insel ein geschütztes Zuhause gefunden haben. Hier können Naturfreunde auf ausgedehnten Wanderungen und Schnorchelausflügen die unverfälschte Natur erleben. Die vorgelagerten Inseln Menjangan und Pulau Menjangan sind zudem beliebte Tauch- und Schnorchelgebiete mit einer faszinierenden Unterwasserwelt.
Im Norden und Nordosten von Bali dominieren traumhafte Landschaften, heiße Quellen und große Heiligtümer das Bild der Insel. Erklimmen Sie den 1700 Meter hohen aktiven Vulkan Gunung Batur, der mit einer spektakulären Aussicht auf den Kratersee und das umliegende Hochland lockt. Besuchen Sie die koloniale Stadt Singaraja mit ihrer historischen Architektur und entspannen Sie an den ruhigen Stränden von Lovina, bekannt für ihre Delfinbeobachtungen bei Sonnenaufgang. Besichtigen Sie zudem mit dem Pura Besakih das bedeutendste Heiligtum der Insel, auch als Muttertempel Balis bezeichnet, das majestätisch an den Hängen des Gunung Agung thront und ein spirituelles Zentrum für die Balinesen darstellt.
Auch der Osten und Südosten von Bali stehen den anderen Regionen mit dem charmanten Küstenort Candi Dasa, der geheimnisvollen Fledermaushöhle Goa Lawah, die als eines der ältesten Heiligtümer gilt, und der sehenswerten alten Königsstadt Klunkung mit ihrem berühmten Kerta Gosa Gerichtspalast in nichts nach. Hier finden Besucher eine ruhige Atmosphäre und zahlreiche Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln.
Die Insel ist voll von großartigen Schätzen und verborgenen Juwelen, nehmen Sie sich die Zeit, diese zu entdecken. Belohnt werden Sie im Anschluss mit einem erfrischenden Bad im kristallklaren Meer und den atemberaubendsten Sonnenuntergängen, die Sie je erblickt haben. Wem die Insel noch zu klein und zu schnell erkundet ist, dem empfehlen wir zusätzlich einen Ausflug auf die Nachbarinsel Java mit ihren imposanten Naturlandschaften, den aktiven Vulkanen wie dem Bromo und den großartigen kulturellen Highlights der Buddhisten, darunter der weltberühmte Tempelkomplex Borobudur. Wollen auch Sie einen Einblick in diese für uns sehr faszinierende Kultur gewinnen, dann scheuen Sie nicht und besuchen Sie Bali – ein Paradies für Entdecker, Kulturinteressierte und Erholungssuchende gleichermaßen.
Klima & Wetter
Die Insel Bali wird durch ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Aufgrund des in den Monaten von November bis März auftretenden Monsunregens, erfreut sich Bali vor allem in den Monaten von April/Mai bis September/Oktober einer großen Nachfrage, da Sie in diesem Zeitraum die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte der Insel ausgiebig begutachten können. Zudem locken auch die fantastischen Strände mit einem erfrischenden Bad im Indischen Ozean.
Die Trockenzeit von April bis Oktober ist geprägt durch viel Sonnenschein, weniger Niederschläge und angenehm warme Temperaturen, die tagsüber meist zwischen 27 und 32 Grad Celsius liegen. Die Nächte sind dank der Höhenlage in manchen Regionen etwas kühler und angenehm mild. In diesen Monaten ist das Meer ruhig und ideal zum Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln.
Die Regenzeit von November bis März bringt häufige, teils kräftige Regenschauer, die meist kurz und heftig sind und oft am späten Nachmittag oder Abend auftreten. Die Temperaturen bleiben jedoch das ganze Jahr über warm und liegen meist zwischen 24 und 31 Grad Celsius. Während der Regenzeit ist die Vegetation besonders üppig und grün, was die Landschaft in ein sattes Farbenmeer verwandelt.
Die Monate Juni bis September gelten als die beste Reisezeit für Bali, da das Wetter stabil und trocken ist und ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Surfen und kulturelle Erkundungen bietet. In dieser Zeit finden auch viele traditionelle Feste und Zeremonien statt, die das kulturelle Leben der Insel widerspiegeln.
Auch wenn die Regenzeit für manche Reisende weniger attraktiv erscheint, bietet sie den Vorteil geringerer Besucherzahlen und günstigere Preise für Unterkünfte und Flüge. Zudem ist das Meer in der Regenzeit oft besonders lebendig und bietet spannende Wellen für erfahrene Surfer.
Essen und Trinken
Die balinesische Küche besticht in erster Linie durch schmackhafte Gerichte mit erlesenen Gewürzen. Sie ist zudem sehr nahrhaft und gesund und orientiert sich nicht zuletzt an der Nähe zum Meer. Die Grundlage vieler Gerichte ist der auf der Insel angebaute Reis, zu welchem unter anderem frischer Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse gereicht werden. Einige der Gewürze, mit denen die Speisen ihre ganz spezielle Note erhalten, wurden von den Seefahrern mit auf die Insel gebracht. Dies sind in erster Linie Ingwer, Kardamom, Salz, Pfeffer, Zitronengras und Nelken.
Typische Gerichte auf der Insel sind vor allem gebratener Reis (Nasi Goreng), Sate Ayam, die gegrillten Hühnerfleischspieße an Kokos-Erdnuss-Sauce, und die Keripik Kentang Balado, die scharfen Kartoffelchips. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt Babi Guling probieren, ein traditionell balinesisch zubereitetes Spanferkel, das bei Festen und besonderen Anlässen serviert wird. Auch Lawar, eine Mischung aus gehacktem Fleisch, Kokosraspeln, Gemüse und Gewürzen, ist ein beliebtes Gericht der balinesischen Küche.
In den großen und kleinen Ferienorten und in den komfortablen Hotels erwartet Sie zudem ein breites Angebot an internationalen Gerichten, welches jeden noch so verwöhnten Gaumen betört. Von italienischer Pasta über indonesische Spezialitäten bis hin zu frischen Meeresfrüchten – die kulinarische Vielfalt ist groß. Besonders empfehlenswert sind die zahlreichen Strandrestaurants in Jimbaran, die frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte direkt am Meer servieren.
Für Feinschmecker lohnt sich ein Besuch auf den lebhaften Märkten, wo Sie exotische Früchte, frische Kräuter und authentische Gewürze finden. Probieren Sie auch lokale Getränke wie Arak, ein balinesischer Reisschnaps, oder frisch gepresste Säfte aus tropischen Früchten wie Mangostan, Durian und Rambutan.
