Heutzutage können wir beinahe in alle Winkel der Welt reisen und uns an den landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der unterschiedlichsten Länder erfreuen. Und obwohl es auch in der Tourismusbranche immer wieder neue Trends gibt und mal die
Länder im Nahen Osten, mal Kreuzfahrt-Reisen hoch im Kurs stehen, tut sich auf den ersten Plätzen der
meistbesuchten Reiseländer wenig. So steht seit 2007
Frankreich mit 80 Millionen Besuchern im Jahr auf dem ersten Platz.
Spanien und die
Vereinigten Staaten folgen mit jeweils 60 Millionen Touristen pro Jahr.
Den vierten Platz nimmt das
aufstrebende China ein, das auch in Sachen Tourismus beeindruckende Wachstumszahlen präsentieren kann: Innerhalb von 10 Jahren stieg die Zahl der ausländischen Gäste Chinas von acht auf 48 Millionen an. Die Welttourismus-Organisation UNWTO geht sogar davon aus, dass
China spätestens 2015 Frankreich von seinem Spitzenplatz verdrängt haben wird.
Neben China scheint vor allem der
afrikanische Kontinent die Neugier vieler Reisender auf sich lenken können. Das geht zumindest aus einem Bericht der Welttourismus-Organisation der Vereinten Nationen vor, den sie bereits im Januar 2010 vorstellte und der sich auf die Entwicklung der Reisebranche im Jahr 2009 bezieht.
Demnach musste die
Tourismusbranche im Jahr 2009 herbe Rückschläge einstecken. Denn durch die Finanzkrise ging die Zahl der Touristen weltweit um mehr als 4 Prozent zurück Und während alle anderen Weltregionen im vergangenen Jahr ein Minus zwischen 2 und 6 Prozent verzeichnen mussten, wuchs die afrikanische Tourismusbranche um stolze 5 Prozent. Aber dennoch sieht die Welttourismus-Organisation der Vereinten Nationen (UNWTO) Licht am Horizont und prognostiziert eine Wiederbelebung des weltweiten Reiseverkehrs um 3 bis 5 Prozent. Denn erfahrungsgemäß lassen sich
Reisende nur wenig von äußeren Ereignissen beeinflussen.