verbunden sind. So jährt sich zum einen die
zum Hundertsten mal und zum anderen blicken die Mexikaner auf ihre 200 Jahre währende
Gegen die spanische Kolonialherrschaft erhoben die Mexikaner im Jahr 1810 ihre Stimme. Heute erinnert der
16. September an den Beginn des Aufstandes, der sich gegen Leibeigenschaft und Unterdrückung zur Wehr setzte und erst elf Jahre später sein Ziel der
Unabhängigkeit erreichte. 1910 riefen zahlreiche
Revolutionäre erneut zum Kampf auf, weil ein Großteil der Bevölkerung unter den Repressalien des diktatorischen Präsidenten Porfirio Díaz litt. Auch sie waren am Ende erfolgreich und werden seitdem als Helden verehrt.
Wer in diesem Jahr also eine
Reise nach Mexiko plant, darf sich auf
ausgelassene Fiestas freuen, die noch bunter und größer sein werden als üblich. Kulturinteressierte können zudem die Gelegenheit nutzen und der
Ruta 2010 folgen, welche zu den wichtigsten Orten der Unabhängigkeitsbewegung führt, darunter etwa Querétaro, San Miguel de Allende, Atotonilco. Dolores und Guanajuato. Aber noch eine Reihe weiterer touristischer Routen folgen den Spuren der Vergangenheit.
Idealer Ausgangspunkt ist natürlich
Mexiko-Stadt, die Hauptstadt des Landes. Im imposanten
Nationalpalast beispielsweise bewundern Neugierige eine herrliche Wandmalerei, welche vom Künstler Diego Rivera stammt und die bedeutendsten Ereignisse aus der mexikanischen Geschichte veranschaulicht.